Pilz

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Keyword: Pilz

Links: Bios-Prinzip, Essen, Gift, Nahrung, Pflanze, Rausch, Wald

Definition: Pilze (mhd. bülez, bülz, ahd. buliz, lat. boletus = Pilz, bes. Champignon) sind blatt- und blütenlose Pflanzen, die meist aus einem Stiel und einem flachen Hut bestehen.

Information: Pilze können auf verschiedene Arten genutzt werden. Sie finden Verwendung als Speisepilze (Steinpilz, Pfifferling), zur Herstellung von Alkohol (Hefepilz) und zur Gewinnung von Medikamenten, wie dem Antibiotikum Penicillin. Als Zauberpilze, Rauschpilze oder heilige Pilze werden Pilze bezeichnet, die halluzinogene Substanzen enthalten, die oft ähnlich wie LSD wirken. Sie werden auch heute noch bei verschiedenen Völkern in rituell-religiösem Zusammenhang eingenommen. Pilze sind auch Krankheitserreger, die den Menschen mit zahlreichen Pilzkrankheiten befallen können (Haut- und Nagelpilze, Pilzvergiftung) und sie verursachen große wirtschaftliche Schäden, indem sie (Rost- und Brandpilze) jedes Jahr erhebliche Teile der Getreideernte vernichten.

Interpretation: Im europäischen Kulturraum gilt vor allem der giftige, auch als Rauschmittel verwendete Fliegenpilz mit seinem roten, weißgetupften Hut als Glückssymbol ("ein Glückspilz sein"), in China ist er Symbol des langen Lebens. In dem Zusammenhang ist an seine phallusförmige (Phallus) ist zu denken. "Pilze im Wald suchen gehen" ist auch eine erotische Anspielung. Pilze können sich schnell vermehren und wachsen, deshalb spricht man auch bei plötzlichem, raschem Wachstum - z. B. in der Wirtschaft - davon, dass eine große Anzahl wie Pilze aus der dem Erdboden schießt.

Literatur: Standard

Autor: N. N.

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