P (Buchstabe)

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Keyword: P, p (Buchstabe)

Links: Alphabet, Buch, Buchstabe, Logos-Prinzip, Wort

Definition: P ist der 16. Buchstabe des deutschen Alphabets.

Information: Der sechzehnte Buchstabe des deutschen Alphabets stammt vom phönizischen Pe ab, einem semitischen Wort, das Mund bedeutet. Allerdings sucht man hier vergeblich nach einer Entsprechung von Bedeutung und Aussehen des Schriftzeichens. Das Pe hatte in seiner Darstellung Ähnlichkeit mit einem nach links gekrümmten Hirtenstab. In der griechischen Sprache gab es zwei unterschiedliche p-Laute. Zum einen das auch im Deutschen vertraute P, die Griechen nannten es Pi, zum anderen eine P-und-H-Kombination, wie z. B. in P-hilosop-hos. Nach einiger Zeit entstand für diesen Laut ein eigenes Zeichen, das Phi, das sich später zu einem gesprochenen fi verändert hat.

Im klassischen griechischen Alphabet sind die Striche des Pi gleich lang. Die Etrusker übernahmen jedoch das frühgriechische Pi, das noch dem phönizischen Pe ähnlich sah und rundeten den Ansatz ab. Die Lateiner übernahmen den Buchstaben von den Etruskern und durch den Wechsel der Schreibrichtung wurde das P gespiegelt und erhielt so seine heute übliche Form.

Interpretation: P steht in der Wahrscheinlichkeitsrechnung für die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses und in der Chemie für das Element Phosphor.

In der Musik hat p als Vortragsbezeichnung die Bedeutung piano (leise), pp heißt pianissimo (sehr leise).

Veraltet werden Buch- oder Blattseiten mit p (Pagina) abgekürzt, p neben dem Namen des Künstlers auf Gemälden heißt pinxit <lat., „hat es gemalt“.

In römischen Inschriften und Texten steht P für den Vornamen Publius, außerdem für Pastor, Pater, Papa <griech. „Vater“ kirchliche Bezeichnung des Papstes, Populos, Pontifex oder Proconsul

Umgangssprachlich wird das p! im Deutschen als Interjektion verwendet, um auszudrücken, dass einem etwas

gleichgültig ist.

Literatur: Standard

Autor: Müller, Anette