Affekt: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Information:''' Im stärkeren Affektzustand sind das psychische Gleichgewicht, die Wahrnehmungs- und Urteilskraft, die Denk- und Einsichtsfähigkeit und die Impulskontrolle meist gemindert oder fehlen ganz.
 
'''Information:''' Im stärkeren Affektzustand sind das psychische Gleichgewicht, die Wahrnehmungs- und Urteilskraft, die Denk- und Einsichtsfähigkeit und die Impulskontrolle meist gemindert oder fehlen ganz.
  
'''Interpretation:''' Viele Affekte werden symbolsprachlich formuliert, z. B. : "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist", er ist wie vom " [[Teufel]] besessen", "Jemandem gehen die [[Pferde]] durch", "Liebe macht blind", vgl. auch [[Besessenheit]] [[Komplex]]).
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'''Interpretation:''' Viele Affekte werden symbolsprachlich formuliert, z. B. : "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist", er ist wie vom " [[Teufel]] besessen", "Jemandem gehen die [[Pferd]e] durch", "Liebe macht blind", vgl. auch [[Besessenheit]], [[Komplex]]).
  
 
'''Literatur:''' Standard
 
'''Literatur:''' Standard
  
 
'''Autor:''' Gramich, Bernd
 
'''Autor:''' Gramich, Bernd

Version vom 4. November 2011, 12:42 Uhr

Keyword: Affekt

Links: Aggression Emotion Komplex Liebe

Definition: Unter Affekt (lat. affectus, abgeleitet von afficere: hinzutun, einwirken, Eindruck machen, stimmen, anregen, ergreifen) wird umgangssprachlich meist ein intensiver, reaktiver und vergleichsweise kurzzeitiger emotionaler (Emotion) Erregungszustand verstanden, bei dem alle seelischen Funktionen, die Motorik und Teile des vegetativen Nervensystems beteiligt sind (u. a. Veränderung von Atmung, Kreislauf, Verdauung; Erscheinungen wie Schwitzen, Erröten oder Erblassen, Tränenausbruch).

Information: Im stärkeren Affektzustand sind das psychische Gleichgewicht, die Wahrnehmungs- und Urteilskraft, die Denk- und Einsichtsfähigkeit und die Impulskontrolle meist gemindert oder fehlen ganz.

Interpretation: Viele Affekte werden symbolsprachlich formuliert, z. B. : "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist", er ist wie vom " Teufel besessen", "Jemandem gehen die [[Pferd]e] durch", "Liebe macht blind", vgl. auch Besessenheit, Komplex).

Literatur: Standard

Autor: Gramich, Bernd