Affekt: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. November 2011, 12:50 Uhr

Keyword: Affekt

Links: > Aggression > Emotion > Komplex > Liebe

Definition: Unter Affekt (lat. affectus, abgeleitet von afficere: hinzutun, einwirken, Eindruck machen, stimmen, anregen, ergreifen) wird umgangssprachlich meist ein intensiver, reaktiver und vergleichsweise kurzzeitiger emotionaler (> Emotion) Erregungszustand verstanden, bei dem alle seelischen Funktionen, die Motorik und Teile des vegetativen Nervensystems beteiligt sind (u. a. Veränderung von Atmung, Kreislauf, Verdauung; Erscheinungen wie Schwitzen, Erröten oder Erblassen, Tränenausbruch).

Information: Im stärkeren Affektzustand sind das psychische Gleichgewicht, die Wahrnehmungs- und Urteilskraft, die Denk- und Einsichtsfähigkeit und die Impulskontrolle meist gemindert oder fehlen ganz.

Interpretation: Viele Affekte werden symbolsprachlich formuliert, z. B.: "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist", er ist wie vom "> Teufel besessen", "Jemandem gehen die > Pferde durch", > "Liebe macht blind", vgl. auch > Besessenheit > Komplex).

Literatur: Standard

Autor: Gramich, Bernd