Z (Buchstabe)

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Keyword: Z - Buchstabe

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Definition: Der 26. Buchstabe des lateinischen Alphabets, der in der deutschen Sprache der 20. -häufigste Buchstabe ist.

Information: Der 26. Buchstabe war nicht immer der letzte Buchstabe des deutschen und lateinischen Alphabets. Bei der Erfindung des Alphabets wiesen ihm die Phönizier den siebten Platz zu. Sie nannten das Zeichen Zajin, was auf Deutsch Waffe oder Dolch bedeutet. Der Form nach erinnerte der Buchstabe mit seinen beiden Querbalken, die mit einem nach unten gehenden Strich verbunden sind, an eine stehende Hantel. Es ist allerdings fraglich, ob das Schriftbild tatsächlich eine Waffe abbildet, denn manche Phönizier nannten den Buchstaben Zajit, was Olive bedeutet. Mit ihm wurde das stimmhafte S wiedergegeben. Da den Griechen das stimmhafte S fehlte, verwendeten sie das Zajit bei der Übernahme in ihre Sprache, um den Laut Sd wiedergeben zu können und nannten ihn Sdeta. Mit der Zeit verwandelte sich das Sdeta in ein Zeta. Um 80 v. Chr. wurde das Z zum zweiten Mal in das lateinische Alphabet aufgenommen, nachdem es im 5. Jh. v. Chr. im Sprachgebrauch überflüssig geworden war und daher gestrichen wurde. Die Wiederaufnahme am Ende des Alphabets erfolgte aus dem gleichen Grund wie auch beim Y, nämlich um griechische Wörter, die damals in Mode waren, in das Lateinische übertragen zu können. In der althochdeutschen Sprache wurde das Z benützt, um einerseits ts und andererseits ein scharfes S wiedergeben zu können. Im heutigen Deutsch existiert das Z nur noch als ts-Laut. Mit Z wird in der Mathematik die Menge der ganzen Zahlen bezeichnet, es steht als Zeichen für Zähler und mit Z werden Zahl und Zeile abgekürzt.

Interpretation: Gemeinsam mit dem ersten Buchstaben des Alphabets A steht das Z als letzter Buchstabe für die Bezeichnung von Reihen. A-Z bezeichnet den Anfang und das Ende oder die Gesamtheit von etwas, So kann etwas von A-Z frei erfunden oder auch "erstunken und erlogen" sein.

Literatur: Standard

Autor: Müller, Anette

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