Wetter

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Keyword: Wetter

Links: Jahreszeiten, Regen, Sonne, Wind

Definition: Mit Wetter (mhd. weter, ahd. wetar, eigentlich = Wehen, Wind, Luft) wird der Ablauf meteorologischer Erscheinungen an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt in Form von Sonnenschein, Regen, Wind, Wärme, Kälte und Bewölkung bezeichnet.

Information: Keine

Interpretation: Das Wetter beeinflusst unser äußeres und inneres Leben, deswegen finden sich in Romanen häufig Beschreibungen des Wetters, um die seelische Ausgangsstimmung oder die aktuelle Lage des Helden zu beschreiben. Camus (in „Helenas Exil“), Orwell (in „1984“), Beecher Stowe (in „Onkel Toms Hütte“) und Eco (in „Der Name der Rose“) beginnen z. B: ihre Romane mit der Schilderung des Wetters, um sie auf die Stimmung ihrer Hauptpersonen zu beziehen unterstreichen.

In der Umgangssprache finden sich viele metaphorische Beschreibungen zwischen menschlichen Stimmungen und dem Wetter: Ein Mensch ist wetterwendisch, seine Stimmung verhagelt, seine Stirn umwölkt, ein Schauer jagt uns über den Rücken, die Augen blitzen. Die Redewendung „gut Wetter machen“ (jemanden günstig stimmen) knüpft noch an die veraltete Bedeutung von Wetter im Sinn von Stimmung, Gemütszustand an.

Literatur: Standard

Autor: N. N.

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