M (Buchstabe)

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Keyword: M - Buchstabe

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Definition: Der dreizehnte Buchstabe des deutschen Alphabets, der in der deutschen Sprache der 14.-häufigste Buchstabe ist.

Information: Der Buchstabe M hieß bei den Phöniziern Mem, das ist das semitische Wort für Wasser. Das Schriftzeichen selbst erinnert an eine Wellenlinie. Mem wurde in das griechische Alphabet als My übernommen, bei sämtlichen Übernahmen durch die verschiedenen Völker blieb der Lautwert m des Buchstabens gleich.

M bedeutet als römisches Zahlzeichen 1000, es ist fraglich, ob das M tatsächlich, wie traditionell angenommen wird, ein Kürzel für das lateinische Wort Mille (Tausend) ist. Nach einer Theorie von Theodor Mommsen verwendeten die Römer griechische Buchstaben, für die es im Lateinischen keine Verwendung gab, als Ziffern. Mommsen nimmt an, dass die Römer das griechische Phi, einen Kreis, der von einem senkrechten Strich durchzogen wird, mit der Ziffer 1000 belegten. Mit der Zeit veränderte sich die Schreibweise, bis das Zeichen schließlich wie das heutige M aussah.

In der Physik ist m das Formelzeichen für Masse, in Einheitensystemen steht m für die Vorsilbe Milli, d. h. ein Tausendstel einer Einheit, M für die Vorsilbe Mega, d. h. das Millionenfache einer Einheit und mit m kürzt man die Längeneinheit Meter ab. M (Medium) ist als mittlere Kleidergröße bekannt und m ist die Abkürzung für Maskulinum. In lateinischen Inschriften steht M für den römischen Vornamen Marcus, für Magister oder Monumentum.

Interpretation: Das M wird in "ähm" oder "hm" oft als Verzögerungs- bzw. als Füll- oder Verlegenheitslaut eingesetzt. Diese haben zum einen eine respiratorische Funktion, werden aber teilweise auch zum Mittel der Kommunikation, etwa, um Unsicherheit oder Erstaunen auszudrücken. Die häufige Verwendung von Verzögerungslauten kann auch einen persönlichen - meist unsicheren - Sprachstil kennzeichnen. Mit dem N ist das M nasal gesprochener laut; nasale Sprechweise kann unsicheres oder auf "näselnd-hochnäsiges" Verhalten verweisen.

Literatur: Standard

Autor: Müller, Anette

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