I (Buchstabe)

Aus Symbolonline
Wechseln zu: Navigation, Suche

Keyword: I, i (Buchstabe)

Links: Alphabet, Buch, Buchstabe, Logos-Prinzip, Wort

Definition: Der neunte Buchstabe des deutschen Alphabets.

Information: Der neunte Buchstabe des deutschen Alphabets ist aus dem phönizischen Buchstaben Jod entstanden, was Hand oder Arm bedeutet. Das ursprüngliche Zeichen glich einem durchstrichenen Z. Es wurde immer weiter reduziert, bis nur noch der Strich übrig geblieben war. Bei den Semiten war der Buchstabe ein J. Das griechische Iota, das aus dem Jod entstand, stand hier für den Lautwert i und war als schlichter Strich das kleinste und einfachste Zeichen. Der Punkt über dem i ist erst etwa im 13. Jh. aus einem Akzent hervorgegangen. Der Akzent wurde verwendet, um die unauffällige Form des kleinen i zu verdeutlichen, mit der Zeit wurde aber auch er immer kleiner, bis er schließlich als Punkt übrig blieb. Weder im etruskischen noch im lateinischen Alphabet wurde der Buchstabe noch weiter verändert.

Die Mathematik verwendet das Zeichen i für imaginäre Zahl, I steht für das chemische Element Iod vgl. Jod und es stellt das physikalische Formelzeichen für Strom- und Lichtstärke dar. I ist das römische Zahlzeichen für 1, auf lateinischen Inschriften heißt I Imperator. Bei Ortsnamen wird in oder im häufig mit i. abgekürzt.

Als Kurzform bei der Doppelnennung weiblicher und männlicher Formen ist das große I im Wortinneren, das so genannte Binnen-I, in der deutschen Schriftsprache in Mode gekommen (LehrerInnen, KollegInnen).

Interpretation: Mit dem Pünktchen bzw. Tüpfelchen auf dem i bezeichnet man umgangssprachlich Vollkommenheit und Perfektion.

Die Interjektion i, ie, ih ist Ausdruck von Ablehnung und Ekel. Überhaupt hat das I etwas Spitzes, Scharfes und erzeugt entsprechende klangliche Assoziationen.

Literatur: Standard

Autor: Müller, Anette

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge